Pressespiegel 2003

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DeWeZet vom 18.01.2003
Schneller, effektiver, günstiger: Job - Center arbeitet mit Sozialamt
Land bewilligt Mittel für Hameln / Arbeitsamt mit im Boot / Domizil bei Impuls?

Hameln/Hannover (tw).
„Hartz" - Premiere in Hameln: Das Land Niedersachsen hat 48 000 Euro für ein Job - Center bewilligt. Entsprechend den Vorschlägen der Reformkommission, sollen Arbeits- und Sozialamt in den Räumen der „Impuls gGmbH" (Werkstraße) erwerbsfähige Sozialhilfeempfänger ab 1. März gemeinsam in Arbeit bringen.
Schneller, effektiver und damit nicht zuletzt auch für den Steuerzahler kostengünstiger: „Bisher haben Arbeits- und Sozialämter oft getrennt agiert - nun gibt es Hilfen aus einer Hand", sagt Dr. Gitta Trauernicht. 15 Job - Center will Niedersachsens Sozial- und Arbeitsministerin im Land etablieren, stellt dafür insgesamt eine Million Euro zur Verfügung. Pressesprecherin Uta Kreutzenbeck: „Fünf Zentren haben ihre Arbeit bereits aufgenommen - neben dem Vorreiter Braunschweig sind das Schaumburg, Emden, Nienburg und Oldenburg." Das Hamelner Job - Center, das voraussichtlich bei der Beschäftigungsgesellschaft „Impuls" angesiedelt wird, soll laut Kreutzenbeck am 1. März starten, mit drei Mitarbeitern des Landkreises und einem Mitarbeiter des Arbeitsamtes besetzt sein. Angegliedert wird gemäß den Hartz - Empfehlungen auch das Jugendbüro des Landkreises, dessen Träger gleichfalls „Impuls" ist und das es sich zum Ziel gesetzt hat, Sozialhilfeempfänger zwischen 18 und 25 Jahren dem Arbeitsmarkt zuzuführen.
Bis zu 800 Personen werden betreut. „Das Job - Center wird bis zu 800 arbeitsfähige Sozialhilfeempfänger betreuen, die oftmals auch Empfänger von Arbeitslosenhilfe sind", sagt Bernard Grote. Der Arbeitsamts - Direktor: „Möglich macht's der Datenaustausch zwischen Mitarbeitern des Sozial- und des Arbeitsamtes, der jetzt per Gesetz geregelt ist." Für Grote ist das Hamelner Job - Center indes nur eine Übergangslösung: „Sozial- und Arbeitslosenhilfe sollen in das (neue) "Arbeitslosengeld II" überführt werden. Die Entscheidung, wer für diese Leistung zuständig ist - Arbeits- oder Sozialamt - wird erst 2004 fallen." Auch der Landkreis hat „großes Interesse daran, mitzubestimmen, wer Leistungsempfänger wird und wer nicht", sagt Jürgen Krumböhmer. Der Erste Kreisrat sieht im Job - Center eine Weiterentwicklung des Eingliederungsbüros, das bereits im Jahre 2000 per Kooperationsvertrag zwischen „Impuls", Arbeitsamt und Landkreis installiert wurde. Besagtes Büro erstellt unter anderem Stärken - / Schwächen - Analysen für Arbeitslosen- und Sozialhilfeempfänger.

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Pressemitteilung vom 31.01.2003
Qualifizierung zur „Schulischen Betreuungskraft“ bei IMPULS abgeschlossen
Region Weserbergland engagiert sich für Verbesserung der Betreuung an Grundschulen

Im Rahmen des EQUAL - Projekts „Chancengleichheit - Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, das von der Europäischen Union, dem Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung und den Landkreisen der Region Weserbergland finanziert wird, fanden seit dem 1. August 2002 in den drei Landkreisen Holzminden, Hameln und Schaumburg Kurse zur „Qualifizierung zur Schulischen Betreuungskraft“ statt. Damit sollte reagiert werden auf den in den nächsten drei Jahren wachsenden Bedarf an qualifizierten Betreuungskräften durch die Flächen deckende Einführung von verlässlichen Grundschulen in Niedersachsen.
Nun haben 11 Teilnehmerinnen aus dem Landkreis Hameln Pyrmont das Zertifikat zur „Schulischen Betreuungskraft“ erworben. Der halbjährige Kurs wurde von der Gesellschaft für Arbeit und Qualifizierung Impuls in Hameln durchgeführt. Dieses Qualifizierungsangebot wurde in Teilzeit durchgeführt und umfasste neben theoretischen Grundlagen 30 Praktikumstage an verlässlichen Grundschulen der Region.
So soll die schulische Betreuungsarbeit professionalisiert werden, andererseits unterscheidet sich diese Qualifizierung von den bisher angebotenen Ausbildungen zur Sozialassistentin oder Erzieherin durch die Spezialisierung auf das Einsatzgebiet Schule, aber natürlich auch durch die Kürze der Ausbildung.
Gegen Ende der halbjährigen Maßnahme führten die Teilnehmerinnen selbständig kleine Projekte durch, die sie innerhalb einer Hausarbeit theoretisch vor- und nachbereiten. Innerhalb eines halbstündigen Abschlusskolloquiums am Ende des Lehrgangs wiesen sie nach, dass sie in der Lage sind, sinnvoll praktische Erfahrungen mit theoretischem Wissen aus den Kernfächern Pädagogik, Psychologie und Soziologie zu verknüpfen. Die Fachaufsicht für städtische Betreuungsinstitutionen bei der Stadt Hameln hat diese Abschlussprüfungen fachlich begleitet und kontrolliert.
Am 1. Februar werden die Schulischen Betreuungskräfte ihre Arbeit an 8 Schulen im Landkreis Hameln - Pyrmont aufnehmen. Die entsprechenden Stellen werden im Rahmen des EQUAL - Projekts finanziert.
http://www.impuls-hamelnpyrmont.de/images2/p310103.gif
(Pressemitteilung vom 31.01.2003)


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DeWeZet vom 01.03.2003
Agentur zur Kinderbetreuung: Passgenaue Angebote für alle
EU-Projekt baut Netzwerk für Freizeittermine von Kindern im Landkreis auf


Hameln (ul).
Kerstin Lehmer steckt in ihrem kleinen Büro im Untergeschoß der Werkstraße 5 bei der Impuls gGmbH mit ihrer Kinderbetreuungsagentur selbst noch in den Kinderschuhen. Damit sich Eltern nicht scheuen, zum Telefon zu greifen und ihren Dienst in Anspruch zu nehmen, erklärt die Pädagogin, was sie in dem für zwei Jahre vom Landkreis Hameln - Pyrmont und der EU geförderten Projekt bezwecken will: „Die bisher verstreut vorhandenen Betreuungsangebote für Kinder passen oft nicht zu den flexiblen Arbeitsund Freizeitvorstellungen von Eltern." Bei der Auswahl von Tagesmüttern kann man als Einzelner Pech haben, und bevor man den Kindern einen zweiten Fehlversuch zumutet, bleibt wieder alles beim Alten, die Mutter kann halt nicht arbeiten und ihre knapp bemessene Freizeit nicht ihrem Interesse zielgenau anpassen. Um aus diesem Dilemma heraus zu kommen, haben sich bereits in anderen Kommunen Kinderbetreuungsagenturen bewährt. Die Agentur will einerseits Tagesmütter vermitteln, die zuvor auf Herz und Nieren geprüft werden, bevor ihnen Kinder anvertraut werden. Schafft also Jobs für Mütter, die andere Kinder stundenweise oder im festen Rhythmus betreuen wollen. Andererseits geht es um die Koordination von Freizeitangeboten für Kinder, so dass Eltern über die Agentur erfahren, wo welche Angebote laufen, sei es der freie Platz im Kindergarten, das Ferienangebot oder aber der Kurs zur Selbstverteidigung für Mädchen.
Für Firmen wiederum, deren Personalabteilungen oft am knappen Zeitbudget ihrer Mitarbeiter mit Kindern verzweifeln, will Kerstin Lehmer passgenaue Angebote ausarbeiten. Das mag der Fall sein für die Betreuung von Kindern in der Firma bei einzelnen Events oder für die Dauer der Beschäftigung, die in Gruppen geleitet, für Eltern bezahlbar und attraktiv wird.
Kerstin Lehmer ist also einerseits dringend auf Tagesmütter angewiesen, die sich die Arbeit mit Kindern vorstellen können, entweder bei sich zuhause oder aber auch in Firmen oder bei den Familien, anderseits sucht sie Arbeitgeber, die mit ihr kooperieren wollen. Einen umfangreichen Personencheck hat sie bereits ausgearbeitet. Und sie legt Wert darauf, dass sie mit anderen Freizeit und schon bestehenden Betreuungsangeboten kooperieren will, denn der Bedarf für Kinderbetreuungsangebote sowohl für Sozialhilfeempfänger als auch für Berufstätige und Hausfrauen ist so vielfältig, dass die Angebote nicht zwangsweise in Konkurrenz zueinander stehen, sondern sich ergänzen.
Kontakt: Kerstin Lehmer, Tel. 982158, Fax: 982135

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Pressemitteilung vom 02.04.2003
Baubetriebshof bekommt Verstärkung

Am 01.04. haben 4 Mitarbeiter als Saisonarbeitskräfte beim Baubetriebshof der Stadt Hessisch Oldendorf ihren Dienst angetreten.

Sie ersetzen damit die sogenannten Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, die nahezu 20 Jahre lang in unterschiedlichsten Projekten durchgeführt wurden.
((Artikel leider nicht vorhanden))


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