Pressespiegel 2006

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DeWeZet vom 22.03.2006
Impuls hilft Hauptschülern bei der Berufswahl
Konzept für individuelle Eignungstests an der Pestalozzi- und Elisabeth-Selbert-Schule entwickelt

Hameln (ul). Berufseignungstests gibt es normalerweise in so genannten Assessment-Centern von großen Firmen. Die Tests liefern ein Profil der Persönlichkeit der Stellenbewerber. Nur wer das gefragte Profil erfüllt, hat Aussicht darauf, den Job zu erhalten. Ein Assessmentverfahren bietet jetzt auch die Impuls gGmbH des Landkreises Schülern der achten Klasse der Pestalozzi-Schule und Absolventen der Kinderpflegeausbildung in der Elisabeth-Selbert-Berufsschule an.
Das vom Kreis ausgewählte und vom Land Niedersachsen bis Dezember 2006 mit 44.100 Euro finanzierte Projekt" erprobt Methoden, mit denen Schülern der Übergang von der Schule in die Lehre erleichtert werden kann", erläutert Impuls-Geschäftsführer Wolfgang Meier. Denn gegen den Bundestrend steigt in Niedersachsen die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen. 25 Prozent der Lehrlinge schmeißen ihre Ausbildung und geraten damit in einen Strudel von sozialen und finanziellen Problemen.
Mit dem von der Pädagogin und Impuls-Projektleiterin Ulrike Dobner-Schäfer entwickelten Konzept wird die motorische Geschicklichkeit und Belastungsstärke unter Zeitdruck, aber auch die Durchsetzungsfähigkeit und Kompromissbereitschaft der Jugendlichen ertestet. Sozialpädagoge Reinhold Faupel berät die Schüler nach Auswertung dieser Tests individuell, hilft ihnen, den oft aus irrealen Vorstellungen entstandenen Berufswunsch mit den Ansprüchen, die im Berufsalltag an den Auszubildenden gestellt werden, abzugleichen. Dazu besucht Faupel auch die Eltern der Schüler, lernt ihr soziales Umfeld kennen und begleitet die Schüler zum Berufsberater der Agentur für Arbeit, der wiederum auf seine Vorleistungen zurückgreifen kann.


Schulleiter Heuer: "Mit diesem Projekt stärken wir den Kontakt zur Arbeitswelt. Es passt zu unseren Anstrengungen, weil in Absprache mit der Agentur für Arbeit ein individuelles Training hilft, die Defizite zu erkennen und daran zu arbeiten. Eine Arbeit, die die Berufsberater gar nicht leisten können."
Die Schulleiterin der Elisabeth-Selbert Schule, Gisela Grimme, sieht ebenfalls die Notwendigkeit dieser Arbeit: "Sieben Schüler der Kinderpflege suchen bereits während der Ausbildung nach Alternativen. Innerhalb der letzen Jahre hat die Fachschule einen Zuwachs von 700 Schülern zu verkraften, bei denen nicht gewährleistet ist, dass sie den erlernten Beruf je ausüben werden." Grimme fordert einen Kompetenz-Pass für Schüler. Die Schüler könnten dann erkennen, woran sie an sich selbst arbeiten müssen.
Einen Vorreiter dieses Förderprogramms zur Vermeidung missglückter Karrieren gibt es in Einbeck. An der dortigen Klosterschule erforscht Dr. Asselmeier von der Uni-Hildesheim ein Instrumentarium, mit dem Schüler für den Berufsalltag fit gemacht werden können. Der im Impuls-Programm verwendete hamet-Test entstammt dem Berufsbildungswerk Waiblingen, den EpsKA-Test wenden bereits Handwerker bei der Einstellung von Lehrlingen an. Zusätzlich nehmen die Schüler im Videoprojekt ihre Freizeitgestaltung unter die Lupe.

 

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DeWeZet vom 23.03.2006
Volkshochschule und Impuls bald unter einem Dach
An der Ohsener Straße entsteht Zentrum für Weiterbildung und Beschäftigung / Pachtvertrag wird heute unterschrieben

Hameln (HW). Der Umbau der Industriebrache Stahlbau Richardt an der Ohsener Straße zum Zentrum für Weiterbildung und Beschäftigung steht unmittelbar bevor. Heute wird der entsprechende Pachtvertrag zwischen dem Zweckverband Volkshochschule Hameln-Pyrmont und der Impuls gGmbH geschlossen. Nach den erforderlichen Bauarbeiten sollen in dem Gebäude noch im Verlauf dieses Jahres das Technologische Bildungszentrum der Volkshochschule (VHS), das derzeit in zwei Häusern an der Reichardt- und Kuhbrückenstraße untergebracht ist, und alle Abteilungen der landkreiseigenen Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Impuls ihre Arbeit aufnehmen. Die Impuls gGmbH ist bislang in der Klein Berkeler Werkstraße beheimatet. Das Investitionsvolumen bezifferte VHS-Leiter Rolf Becker mit 1,6 Millionen Euro. Finanziert über Maßnahmen der Agentur für Arbeit, wie Becker betonte. Verstärkte Kooperation "Mit dem Umzug in die Ohsener Straße ist neben der verbesserten räumlichen Unterbringung der beiden Einrichtungen eine verstärkte Kooperation und eine Ausweitung der Integrations- und Weiterbildungsaktivitäten für Arbeitslose aus der Region Hameln-Pyrmont beabsichtigt", nennt Becker das Ziel. Insgesamt stünden in dem ehemaligen Richardt-Gebäude 6.000 Quadratmeter für die Ausbildungs-, Weiterbildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen zur Verfügung. Das Angebot reicht von der Umschulung zum Zerspanungsmechaniker/in und Mechatroniker sowie der Weiterbildung zum Microsoft Office Specialist Netzwerkadministrator oder Sicherheitsfachkraft. Auch Impuls-Geschäftsführer Wolfgang Meier sieht in der Zusammenlegung einen großen Vorteil. „Allein schon wegen der wesentlich besseren Erreichbarkeit. Wir sind hier in Klein Berkel zwar gut untergebracht, aber weit weg vom Geschehen. Und im Industriegebiet sind unsere Kunden; die Firmen in die wir vermitteln", begründet Meier. Bis spätestens 31. Dezember soll der Umzug vollzogen sein. Vorteil im Wettbewerb Wenngleich die VHS Eigentümer des Richardt-Komplexes ist, beteiligt sich Impuls zur Hälfte an den Investitionskosten. „Dafür zahlen wir dann 20 Jahre lang eine günstige Miete, die wir selbst erwirtschaften müssen, denn bezuschusst werden wir nicht. Der langfristige Vertrag gibt uns nun Kontinuität und Sicherheit", sagt der Geschäftsführer, der in der Zusammenlegung auch einen Vorteil im Wettbewerb mit andere Bildungseinrichtungen sieht. Und geheimnisvoll kündigt Meier an: „Es gibt sowohl für die VHS als auch für und genügend Reserveflächen.


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DeWeZet vom 13.04.2006
Solarboot-Station kommt an die Weser
Pilotprojekt von Sumpfe und Impuls startet Ende April / Angebot für eine Saison

Hameln (ni). Bei der Soltec schipperten sie schon einmal auf der Weser, und beim Landesturnfest sorgten sie fürs umweltfreundliche Übersetzen vom „Festland" aufs Werder: die Solarboote der Solar Water-World AG. Jetzt will „die Beschäftigungsgesellschaft Impuls zusammen mit der Sumpfblume zwei der auf dem Berliner Müggelsee beheimateten Schiffe erneut: nach Hameln holen - erstmal für eine Saison.
„Unser Sommerprojekt", so bezeichnet Impuls-Geschäftsführer Wolfgang Meier die Aktion und sieht sie als Beitrag zu der von Sumpfe-Geschäftsführer Dirk Wuschko angeschobenen Initiative zur Belebung und Vermarktung der Weser. Ende April sollen die beiden von der Solar Water-World gemieteten Boote in Hameln eintreffen. Das eine bietet Platz für maximal sechs Personen und darf nach kurzer Einweisung von jedem Laien gesteuert werden, der gern mal Kapitän spielen möchte. Das andere, für acht Personen, hat zwingend einen Piloten mit Bootsführerschein an Bord.
Bis zum Saisonende will Impuls Erfahrungen mit der Vermietung sammeln und am Ende herausfinden, ob man dieses Geschäft „auf der Weser wirtschaftlich betreiben kann", so Meier.
Damit die Boote in Hameln ihre Miete wieder einfahren, müssten sie täglich drei Stunden unterwegs sein. Geht die Rechnung auf und ist eine gute Nachfrage zu erkennen, will man darüber nachdenken, ob und wie sich der Modellversuch in eine erfolgreiche Dauereinrichtung mit Aussicht auf neue Arbeitsplätze überführen lässt.

Einen Liegeplatz sollen die Solarboote oberhalb der Pluto erhalten und von dort aus nur weseraufwärts schippern, um nicht in den Gefahrenbereich des Wehres zu gelangen. Gegen den Strom schaffen sie um die acht Kilometer in der Stunde; mit aufgeladener Batterie können sie sechs Stunden am Stück unterwegs sein. Mit kleinen Flyern wollen Sumpfe und Impuls um Kunden für die umweltfreundliche Flussreise werben, bei der man die Umgebung Hamelns; aus einer ganz anderen Perspektive erleben kann.


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DeWeZet vom 21.06.2006
Schneller Garaus den Graffiti
Mit Hochdruck gegen illegale Bilder

Hameln (ul). Die mit Lackfarben an Hauswänden gesprühten Graffiti ärgern viele Immobilienbesitzer. Der städtische Pressesprecher Thomas Wahmes und Dirk Adomat von der Stabsstelle des Landrates warnen die Sprayer, „weil es sich um Sachbeschädigung handelt, wird Anzeige gegen Unbekannt gestellt" Stadt und Kreis sind dankbar über Hinweise von Bürgern über frisch entstandene illegale Fassadenmalerei wie sie hier gerade an der Eugen-Reintjes-Schule im Auftrag der Immobilienverwaltung des Kreises von der Impuls gGmbH entfernt wird.
Auch an der Mauer der neu gestalteten Promenade unter der alten Weserbrücke hat sich ein Sprayer verewigt. Städtische Mitarbeiter werden sich jetzt das „Kunstwerk" anschauen, denn die Stadt Hameln ist für die Unterhaltung des bundeseigenen Weserufers im Stadtgebiet verantwortlich. „Wir benutzen ein Gel, das wir auf die Farbe einwirken lassen.

Die eigentliche Reinigung geschieht dann mit einem Wasserhochdruckgerät", berichtet Pressesprecher Thomas Wahmes. Die Kosten für die Reinigung seitens der Mitarbeiter des Betriebshofes werden aus dem Straßenunterhaltungstopf genommen.

Da die Kaimauer extra mit einem Schutzfilm beschichtet wurde, damit keine Farbe tief ins Mauerwerk eindringen kann, wird dieser Schutzfilm nach der Reinigung neu auf das Mauerwerk aufgetragen", erläutert Wahmes.
Die kreiseigene Impuls Beschäftigungsgesellschaft kann mit einem Wasser-Sandstrahl-Hochdruckgerät Graffiti und andere Verschmutzungen bis hin zu Rost fassaden schonend entfernen. Die besondere Feinstrahltechnik ermöglicht einen chemiekalienfreien Einsatz. Angeboten wird die Dienstleistung auch für Privatleute. Wie Geschäftsführer Wolfgang Meier erklart, wurde das von der Borkener Firma „torbo" entwickelte Gerät anlässlich einer BHW-Feier angeschafft.


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eZeitung vom 12.10.2006
Impuls hat die Krise als Chance genutzt
Das neue Zentrum für Weiterbildung und Beschäftigung zieht vom Stadtrand an die Ohsener Straße.

Von Andreas Rosslan
HAMELN. Impuls rüstet sich für die Zukunft: In den Reihen der gemeinnützigen Gesellschaft für Arbeit und Qualifizierung des Landkreises Hameln-Pyrmont ist Aufbruchstimmung zu spüren. Der bevorstehende Umzug vom Stadtrand ins Zentrum ist für Impuls laut Geschäftsführer Wolfgang Meier gewissermaßen ein Neuanfang.
Vor knapp zwei Jahren stand das Unternehmen, das sich seit der Gründung im Jahr 1999 um die Beratung, Qualifizierung und Vermittlung von Arbeitslosen gekümmert hat, mit dem Rücken zur Wand. Der Grund war die Einführung der als Hartz IV bekannten neuen Sozialgesetzgebung. Das Jobcenter Hameln-Pyrmont, zu dem Anfang 2005 viele Impuls-Mitarbeiter gewechselt sind, hat durch die Reform des Arbeitsmarktes viele Aufgabenbereiche übernommen, für die vorher Impuls verantwortlich war. Die Zukunft der landkreiseigenen Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft war damals noch ungewiss. In den Reihen von Impuls sorgten sich Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze. „Wir haben die Krise des Unternehmens als Chance für einen Neuanfang genutzt", sagt Meier. Mittlerweile schreibt der laufende Geschäftsbetrieb wieder schwarze Zahlen. „Der Großteil der Kunden ist uns treu geblieben. Wir haben nach kurzer Zeit wieder die alten Umsatzzahlen erreicht. Es kommen heute mehr Menschen zu uns als jemals zuvor", zieht Meier eine positive Zwischenbilanz.
Ein Beleg für die gute Arbeit ist das Zertifikat der „European Foundation of Quality Management" (Europäische Gesellschaft für Qualitätsmanagement), das Impuls vor wenigen Tagen verliehen bekommen hat. Die Impuls-Mitarbeiter haben laut Friedrich Siebert von der Deutschen Tochtergesellschaft einen großen Anteil an der erfolgreichen Weiterentwicklung des Unternehmens. Das Organisieren von beruflicher Bildung

und die Bereitstellung von Beschäftigungsmöglichkeiten bekommen größere Bedeutung. „Es ist unbestritten, dass der Arbeitsmarkt nicht in der Lage ist, alle Arbeitslosen aufzunehmen", unterstreicht die Chefin der Hamelner Arbeitsagentur, Ursula Rose. Der Ruf nach einem zweiten beziehungsweise dritten Arbeitsmarkt sei in Fachkreisen unüberhörbar.
In Hameln-Pyrmont gibt es zurzeit zirka 9000 Arbeitslose, davon sind 3700 länger als ein Jahr arbeitslos. Die Leistung von Impuls, Fortbildung und Beschäftigung zu bieten, wird laut Rose zukünftig immer mehr in Anspruch genommen werden. Die Organisation von öffentlicher Beschäftigung und Fortbildung müsse aber nach bestimmten Spielregeln erfolgen, damit die Beschäftigungsverhältnisse am zweiten oder dritten Arbeitsmarkt nicht die am ersten Arbeitsmarkt vernichten. Im Herzen des Hamelner Industriegebietes wird die Industriebrache „Stahlbau Richardt" wieder zum Leben erweckt. An der Ohsener Straße entsteht ein Zentrum für Weiterbildung und Beschäftigung - mit dem Zweckverband Volkshochschule Hameln-Pyrmont (VHS) und der landkreiseigenen Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Impuls unter einem Dach. Der Umzug von Impuls von der Klein Berkeler Werkstraße in die Ohsener Straße und des Technologischen Bildungszentrums der VHS, das zurzeit noch in zwei Häusern an der Reichard- und Kuhbrückenstraße untergebracht ist, ist zum 31. Dezember dieses Jahres geplant. Das Investitionsvolumen beziffert VHS-Leiter Rolf Becker auf 1,25 Millionen Euro. Eine weitere Million Euro investiert die Impuls-Gesellschaft, die laut Geschäftsführer Wolfgang Meier mit der VHS als Eigentümerin einen langfristigen Pachtvertrag geschlossen hat.

http://epaper01.niedersachsen.com/eZeitung12.10.2006!

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DeWeZet vom 20.10.2006
Unterwegs mit dem virtuellen Reiseführer
Podcast-Projekt soll die Region touristisch voranbringen / Schon über 27 000 Anfragen

Hameln (CK). Im vergangenen Jahr wurde es in England zum Wort des Jahres gewählt, Angela Merkel ist die erste Regierungschefin der Welt, die es nutzt - jetzt soll „Podcast" auch in Hameln und Umgebung Furore machen. Das .„Podcasting-Projekt Weserbergland" - getragen von Radio Aktiv, der Beschäftigungsgesellschaft Impuls sowie Dewezet Medien und gefördert vom Job-Center Hameln-Pyrmont - soll einen Beitrag zur Entwicklung des Tourismus- und Freizeitsektors leisten, der perspektivisch zu mehr Wachstum und Beschäftigung auf diesem Sektor führt und so auch zu einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in der Region beiträgt.
„Bundesweit einzigartig" nennt Günter Gronemann von Impuls dieses Projekt, mit dem zwei Mitarbeiter von Impuls am 1. Mai angefangen hatten. Mit Podcasting kann jetzt jeder Hörbeiträge über touristische Einrichtungen wie die Erlebniswelt Renaissance oder das Schloss Hämelschenburg, aber auch über Sagen, über Veranstaltungen oder Baudenkmäler abrufen. Weltweit können sich Hameln-Touristen Informationen über das Internet beschaffen und beispielsweise auf den eigenen iPod herunterladen, um sich so über Highlights der Region zu informieren.
Bislang sind 43 Beiträge über das Weserbergland im Netz, darunter 17 Sagen und vier Ausstellungen.
Die Initiatoren des Projekts hoffen natürlich, dass es auf Dauer noch mehr werden, die dieses System für Stadtführungen nutzen möchten. Joachim Stracke (Radio Aktiv) denkt dabei unter anderem an die Hamelner Hotels, die er gern mit aufnehmen

möchte. Aber auch Bootsverleiher oder eine virtuelle Führung entlang des Weserradweges sollen übers Netz abgerufen werden können.
Insgesamt ist für die erste Phase des Projekts eine Laufzeit von einem Jahr vorgesehen. Sie soll dazu dienen, Erfahrungen zu sammeln, technische Lösungen zu finden
und das Projekt in die touristische Infrastruktur zu integrieren. Während dieses Zeitraumes, so hofft Wolfgang Meier, Geschäftsführer von Impuls, wird sich auch der Nutzen von Podcast für die Region herausstellen, so dass bei einer Fortführung feste Abruf-Stationen installiert werden könnten.
Übrigens: Die gewünschten Dateien müssen nicht erst mühevoll einzeln abgerufen werden. Statt dessen schließt man ein (kostenloses) Abo ab und bekommt dann automatisch die gewünschten Sendungen auf den Computer oder den MP3-Player geschickt. Seit August, dem offiziellen Start von Weserbergland-Podcast, hat es in Hameln bereits mehr als 27000 Anfragen aus aller Welt gegeben, darunter sogar welche aus Uruguay, Australien oder Finnland. Die Zahl der seit 2005 heruntergeladenen Pod-cast-Dateien insgesamt beträgt eine Million.


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DeWeZet vom 21.11.2006
Damit die Berufswahl keine Qual wird
Sechs Hauptschulen im Landkreis erhalten Berater/ Kooperation mit "Impuls"

Hameln (ul). Nicht so steif wie bei einem Staatsakt, eher fröhlich unterzeichneten sechs Hauptschulleiter den Vertrag mit der Impuls-Beschäftigungsgesellschaft über die Anstellung von Berufswahlbegleitern. Das Job-Center unterstützt diese zunächst auf ein Jahr befristete Initiative mit 150 000 Euro. "Wir befürworten die Netzwerkstruktur mit Impuls, weil es unser gesetzlicher Auftrag ist, den Jugendlichen zu helfen, einen Ausbildungsplatz zu finden", erläuterte der Leiter des Job-Centers Hameln-Pyrmont, Gerhard Durchstecher. Berufswahlhelfer an Hauptschulen seien nah an den Schülern; auch die Arbeits- und Technik-Lehrer könnten die Unterstützung gebrauchen, meint Durchstecher. Er hofft, dass künftig auch Handwerker und Mitarbeiter aus der Industrie mit den Hauptschulen kooperieren. Sie könnten Mitarbeiter in die Schulen schicken, um aus der Praxis zu schildern, was von den Auszubildenden erwartet wird.
Als Ansprechpartner für Unternehmen hat das Job-Center einen Fall-Manager. Es handelt sich um den ehemaligen Metallbauunternehmer Uwe Meier, der als Schlosser begonnen, auf dem zweiten Bildungsweg sein Bauingenieur-Studium absolviert hat und viele Handwerker und Unternehmer der Region kennt. Er soll den Draht zwischenunternehmen und Bewerbern herstellen.
Die Nutzung verschiedener Instrumente zur Vermeidung von Fehlentscheidungen bei der Berufswahl hat Reinhold Faupel im vorigen Jahr in einem Pilotprojekt der Impuls gGmbH an der Pestalozzi-Hauptschule erprobt (wir berichteten). Schulleiter Helmut Heuer: "Wir haben Fehler gemacht in der Anfangsphase, aber im zweiten Halbjahr lief es schon viel besser."
Die jetzt von Ulrike Dobner-Schaefer bei Impuls zu Berufswahlbegleitern fortgebildeten Sozialarbeiter werden jeweils an zwei Hauptschulen aktiv sein. Reinhold Faupel übernimmt neben der Pestalozzischule auch die Berufswahlbegleitung an der Schule Südstadt. Sozialpädagogin Anika Hesse wird in der Johann-Comenius Schule in Emmerthal und in der Schule im Hummetal in Aerzen den Jugendlichen helfen, ihren Traumberuf mit der Realität abzugleichen.

Rolf Schönlein wird in der Hinrich-Wilhelm-Kopf Schule Bad Münder und der Hauptschule am Hohenstein in Hessisch Oldendorf den Jugendlichen den Rücken stärken. Der Leiter der Berufsberatung bei der Agentur für Arbeit, Thorsten Tünnermann, erklärt: "Es gibt viele neue Berufszweige, da sind viele Eltern überfordert, was sie ihren Kindern raten sollen."
Dennoch sei die Unterstützung aus dem Elternhaus ausschlaggebend für den Erfolg der Ausbildung. "Stehen die Eltern nicht dahinter, hat der Hauptschüler wenig Chancen, die Lehre durchzuhalten", weiß Tünnermann aus Erfahrung. Die Berufswahlhelferwerden deshalb auch Elternseminare anbieten.
Ziel dieses Netzwerkes, dem auch die Kreishandwerkerschaft, IHK, AdU und Werbegemeinschaft angehören, ist die Verringerung der Ausbildungsabbrüche – ein Viertel aller Lehren werden abgebrochen – und ein "Durchbrechen vorbestimmter Biographien in typischen Hilfeempfänger-Familien", heißt es in der Erläuterung zum Vertrag.Umgesetzt werden soll dies mit Sprechzeiten in den Schulen. Dabei werden die Schüler einzeln beraten, begleitet und unterstützt. Testverfahren lassen das außerschulische Profil erkennen. Trainiert werden Sozialkompetenzen wie Ausdauer und Konfliktfähigkeit. Zusätzlich werden nachmittags und in den Ferien Arbeitsgemeinschaften angeboten, in denen beispielsweise die Medienkompetenz, Deutsch als Fremdsprache oder Sport angeboten werden. Zusätzlich finden Projekte in den Übungswerkstätten von Impuls statt. Hilfe erhalten die Schüler auch bei Terminen in der Berufsberatung und bei Arbeitgeberkontakten.


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DeWeZet vom 18.12.2006
Mit den Öffis weitaus besser zu erreichen
In zwei Wochen will die Beschäftigungsgesellschaft Impuls in Ohsener Straße 106 eingezogen sein

Hameln (ni). Endspurt auf 3500 Quadratmetern Baustelle an der Ohsener Straße -Nummer 106. Überall tummeln sich Männer in Arbeitskluft; die Heizung läuft auf Hochtouren, um die Feuchtigkeit aus dem frischen Bau zu vertreiben. In zwei Wochen will die gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft Impuls mit Sack und Pack hier eingezogen sein. "Es wird knapp", weiß Impuls-Geschäftsführer Wolfgang Meier und zitiert das ungeschriebene Gesetz des Bauhandwerks: "Man hat alles genau geplant ';- und zum Schluss bricht trotzdem das Chaos aus." In einer Ecke der Werkstatt kreischt ein Trennschneider. Am anderen Ende der Halle tauchen zwei junge Männer ihre Rollen in den Farbeimer und verteilen mit kurzen, kräftigen Bewegungen strahlendes Weiß auf der düsteren Decke. Umbau fast ein Neubau Ohsener Straße 106 - das war einst die Adresse des Hamelner Unternehmens Stahlbau Richard. Der Betrieb existiert nicht mehr, die VHS hat: das Gelände erworben, nutzt einen; Teil der darauf stehenden Gebäude für eigene Zwecke und hat andere an Impuls verpachtet. Im Februar begann die Beschäftigungsgesellschaft mit den Bauarbeiten; den Mietvertrag für den alten Standort an der Werkstraße kündigte Meier zum 31. Dezember. Bis dahin muss der Umzug über die Bühne gegangen sein - egal wie. Impuls hat auf dem Areal eine ehemalige Produktionshalle umgebaut. "Bis auf das Dach und die Ständer ist nichts stehen geblieben", erklärt Meier. Also fast ein Neubau, der jetzt zwei

Etagen hat und alles in allem genau so viel Platz bietet, wie an der Werkstraße zur Verfügung stand. Darin untergebracht sind am 1. Januar 2007 neben den Büros der 40 Stamm-Mitarbeiter auch die Schulungsräume für die Teilnehmer an Qualifikationsmaßnahmen; der Werkstattbereich sowie der Wirtschaftsbetrieb der Impuls GmbH. Rund eine Million Euro investiert die Beschäftigungsgesellschaft in ihren neuen Standort. Das Geld ist geliehen. „Für Zins und Tilgung des aufgenommenen Kredites reichen die Einsparungen bei der Miete", so Meier. Für die langzeitarbeitslosen Menschen, die Impuls betreut, qualifiziert oder mit befristeten Verträgen in den verschiedenen Bereichen des eigenen Dienstleistungsbetriebs beschäftigt, hat der neue Standort einen großen Vorteil: Er ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln weitaus besser zu erreichen als die Werkstraße in Klein Berkel. Der Bahnhof liegt keine 1000 Meter entfernt, für viele Kunden entfällt das Umsteigen und das teurere Zone-II-Ticket. „Das zählt, wenn man mit Hartz TV auskommen muss", weiß Meier.

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