Pressespiegel 2007

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©DeWeZet vom 08.07.07
Gesichter berühmter Frauen der Region
Ausstellung am Hochzeitshaus / 22 Persönlichkeiten ausgewählt

Hameln (re). "Bewegte Frauen im Weserbergland". So heißt die Ausstellung von Frauen, die derzeit an einer Qualifizierungsmaßnahme bei Impuls unter der Leitung von Ulrike Dobner-Schaefer und Gabriele Kuhfuß teilnehmen, um im Anschluss daran eine 31-monatige Ausbildung in teilzeit zu absolvieren.
Zu sehen war sie am Hochzeitshaus. Die 23 Damen, die schon in Erziehungsverantwortung stehen, machten es sich im rahmen eines Projektes, welches von Beatrix Menke begleitet wurde, zur Aufgabe, berühmte Frauen aus Hameln und Umgebung zu finden, die ihnen als vorbild dienen sollten.
Dafür recherchierten sie im Internet, in büchern und Zeitungsartikeln und entschieden sich für 22 Frauen, darunter Gabriele Lösekrug-Möller, Frieda Levi, Traute Römisch, Marianne Stüve. über diese Frauen trugen sie Kurzbiographien zusammen, die sie austellten und mit denen sie beim Publikum großes Interesse weckten.

Zur Überraschung der Teilnehmerinnen besuchte auch die Künstlerin Marianne Stüve aus Nürnberg, die am Wochenende zufällig in Hameln weilte, die Ausstellung. Weiterhin ist geplant, dass ein Buch über diese Frauen herausgegeben werden soll. Die Ausstellung ist am Freitag, 13. Juli, am Tag der offenen Tür bei impuls in der Ohsener Straße 106 zu sehen.

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©DeWeZet vom 14.07.07
Neues Zentrum qualifiziert für die Wirtschaft
VHS und Impuls kooperieren unter einem Dach / Standort an der Ohsener Straße eingeweiht

Hameln (ni). Zwei wichtige Akteure auf dem Feld der beruflichen Qualifizierung und arbeitsmarktnaher Dienstleistungen bündeln ihre Kompetenzen künftig unter einem Dach: Der Zweckverband Volkshochschule Hameln-Pyrmont und die gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft Impuls haben gestern in Anwesenheit zahlreicher Vertreter aus Politik und Wirtschaft ihr gemeinsames „Weiterbildungszentrum Weserbergland“ an der Ohsener Straße offiziell eingeweiht.
Rund drei Millionen Euro und knapp zwei Jahre Bauzeit investierten VHS und Impuls, um die ehemaligen Industriebrache Stahlbau-Richard in ein innovatives Zentrum für Arbeit, Qualifizierung und Beschäftigung zu verwandeln, in dem täglich 300 bis 400 Menschen ein- und ausgehen.
„Wir verschaffen nachträgliche Schulabschlüsse; wir qualifizieren für das Erwerbsleben; wir integrieren Migranten in die deutsche Gesellschaft“ – so umriss VHS-Verbandsdirektor Rolf Becker die Arbeitsschwerpunkte der Volkshochschule innerhalb des neuen Zentrums. „Verstärkte Anstrengungen für Bildung und Ausbildung, für berufliche Bildung und lebenslanges Lernen“ so auch Impuls-Geschäftsführer Wolfgang Meyer, seien unabdingbare Voraussetzung dafür, dass die konjunkturelle Belebung an den

Langzeitarbeitslosen nicht vorbei geht. Auf der anderen Seite könne das Weiterbildungszentrum mit seinem facettenreichen Angebot eine Menge dazu beitragen, die wirtschaftliche Entwicklung in der Region positiv zu beeinflussen, indem es den Unternehmen „das Personal zur Verfügung stellt, das sie benötigen“.

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©DeWeZet
Ein Zertifikat mit "Modellcharakter"
Ausbildung zum Pädagogischen Mitarbeiter

Hameln(HW) Das Projekt, bei dem Interessenten unterschiedlicher beruflicher Herkunft im Rahmen einer Qualifizierungsmaßnahme bei der Impuls gGmbH das Zertifikat zu pädagogischen Mitarbeiter an Grundschulen erwerben können, hat landesweit "Modellcharakter" erreicht. Davon jedenfalls ist Susanne Lippmann überzeugt. Hamelns Oberbürgermeisterin will deshalb an der im September auslaufenden Maßnahme, die vom Job-Center gefördert wird, festhalten und auch 2008 mit 20000 Euro aus der Stadtkasse fördern. "Impuls, Job-Center und die Schulen sind auf mich zugekommen und haben um Verlängerung gebeten. Deshalb werden wir das Geld in die Hand nehmen. Nur durch die Verlängerung der Laufzeit können die positiven Erfahrungen weiter ausgebaut werden. Ziel muss es natürlich sein, dass das Hameln-Pyrmonter Modell in die niedersächsische Schulförderung übernommen wird und das Land künftig die Kosten trägt. Aber das ist kurzfristig nicht zu erreichen", begründete die Verwaltungschefin.

Insgesamt neun pädagogische Mitarbeiter sind derzeit an den Hamelner Grundschulen beschäftigt, Zielsetzungen dieser Tätigkeit sind.
– Ausbau des Nachmittags- und Randstunden-angebotes in strukturschwacher Region, in der Betreuungsangebote für Schulkinder nur in unzureichendem Maße verfügbar sind.
– Unterstützung beim Ausbau des Ganztags-schulungsangebotes im unterrichts-ergänzenden Bereich durch Angebote für Schüler im individuellen Förderbereich und von Arbeits-gemeinschaften, die durch Schulen nicht mit dem vorhandenen Stunden- und Angebotsbudget realisiert werden können-
– Zusätzliche pädagogische Unterstützung und Begleitung von Schülern zur Stärkung von sozialen Schlüsselkompetenzen.

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DeWeZet vom 23.04.07
Mit Sonnenkraft die Weser beleben
Solarbootverleih startet am 29. April mit erweiterter Flotte in die zweite Saison

Hameln.
Im letzten Sommer waren die Solarboote der Hamelner Solarboot-Station erstmals auf der Weser zu sehen. Das gemeinsame Projekt der Impuls gGmbH, der Sumpfblume und der Solar Water-World AG hat im Jahr 2006 dazu beigetragen, das Freizeit- und Tourismusangebot auf der Weser zu bereichern und das Hamelner Weserufer zu beleben.
„Das Angebot wurde im letzten Jahr von den Hamelnern, aber auch von Touristen sehr gut angenommen und es gab überwiegend positive Resonanzen für unsere solarbetriebenen Charterboote", sagt der Impuls-Geschäftsführer Wolfgang Meier. „Wir haben uns deshalb entschlossen, auch in diesem Jahr wieder mit unseren Booten dabei zu sein." Zum Saisonstart am 29. April eröffnet so auch die Solarboot-Station auf der Weserpromenade in Höhe der Sumpfblume wieder ihre Pforten. Um Engpässe im Verleihbetrieb insbesondere am Wochenende zu vermeiden, würde die „Flotte" sogar um ein weiteres Boot erweitert.
Drei Boote zum Selbstfahren oder zum Chartern mit Bootsführern stehen dann täglich zur Vermietung. Wie im Vorjahr wird das Projekt durch das Job-Center Hameln-Pyrmont und weitere Sponsoren unterstützt. Hauptsponsor ist in dieser Saison die VGH.
Die Sun-Cat-Boote sind Elektroboote mit integrierter Photovoltaikanlage und bieten Platz für etwa acht Personen. Sie sind aufgrund ihres unkomplizierten Handlings prädestiniert für den Verleihbetrieb. Hersteller ist die Hameln/Berliner Solar Water-World AG, die bereits in Berlin-Köpenick eine Solarboot-Station betreibt.

Ein Bootsführerschein ist lediglich für das leistungsstärkere Sun-Cat-Boot 23 erforderlich. Die beiden anderen Boote sind führerscheinfrei.
Die Boote können stundenweise oder auch für einen längeren Zeitraum zu attraktiven Preisen gemietet werden. Interessierte können sich nach kurzer Einführung mit der Familie oder mit Freunden selbstständig auf die Flussreise begeben oder sich Wunsch vom Solarbootteam fahren lassen.Daneben bietet die Solarboot-Station auch Rund- und Sonderfahrten außerhalb der täglichen Verleihzeiten an.Die Solarboot-Station ist täglich von 12 (Wochenende ab 11 Uhr) bis 18 Uhr (letzte Abfahrt) geöffnet. Zu buchen sind die Boote vor Ort oder auch telefonisch und über das Internet (Solarboot-Hameln.de). Als besondere Geschenkidee können Gutscheine für eine Bootstour erworben werden. Zur Saisoneröffnung werden vom 29. April bis 1. Mai jeweils nachmittags ab 15 Uhr kostenlose Schnupperfahrten angeboten.

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DeWeZet vom 23.02.07
Schwierige Berufswahl - Helfer machen Mut
Die meisten Hauptschüler sind unsicher / 90 Prozent wollen Realschulabschluss machen

Von Ulrike Truchseß
Hameln. "Wir erwarten nicht, dass ein Bäckermeister in die Schulen kommt, aber wir wollen den Kontakt zu den Handwerkern verbessern", erläutern die Sozialarbeiter. An sechs Hauptschulen im Landkreis hat das JovCenter seit November Berufswahlhelfer installiert. Ziel der von der Impuls Beschäftigungsgesellschaft des Kreises ausgebildeten drei Sozialpädagogen ist es , Fehlentscheidungen bei der Berufswahl zu verhindern, damit die Hauptschüler nicht Arbeitslosengeld-II-Empfänger werden. Gerhard Durchstecher, Leiter des JobCenters Hameln, sieht eine Chance darin, die Erwartungen der Schüler mit denen der Arbeitgeber im Vorfeld abzugleichen. 150000 Euro stellt das JobCenter dafür bereit. Die Dewezet wollte wissen, wie das Projekt von den Schülern angenommen wird, begleitete die Sozialpädagogin Anika Hesse in der Schule im Hummetal in Aerzen, wo die Berufswahlhelferin ebenso wie an der Johann-Cormenius-Schule in Emmertahl an zwei Tagen in der Woche Schüler berät.

Realschulabschluss als Grundlage

Anika Hesse: "Ich muss Herrn Durchstecher entäuschen, wenn er die Erwartung hatte, wenn er die Erwartung hatte, dass sich die Vermittlungsquote sofort erhöhen sollte." Erstens haben sich knapp 90 Prozent aller Hauptschüler der 9.Klasse dafür entschieden, den Realschulabschluss zu erwerben. Und zweitens lassen sich die Effekte, die mit dem Einsatz der Berufswahlbegleiter auf dem Arbeitsmarkt erzielt werden können, aufgrund der noch zu absolvierenden Schul- und Berufsausbildungsjahre frühestens in drei bis sechs Jahren überprüfen. Erst dann lässt sich feststellen, ob das jetzige Sozialtraining für die Berufswahl erfolgreich war und dazu beiträgt, dass die Schüler in ihrer Persönlichkeit gestärkt wurden und, überzeugt von ihrem Bildungsweg, die Lehre nicht frühzeitig wieder schmeißen. Unsere Beratung ist nicht abschlussorientiert, sondern anschlussorientiert", erläutert rainer Faupel, der an der Pestalozzi- und der Südstadtschule die Haupschüler berät." Die Schüler brauchen Hilfe bei den Bewerbungschreiben. Ich darf im Unterricht freie Stellen vorstellen. Ich gehe auch nachmittags mit Schülern ins Internet, um ihnen die Suche nach freien Stellen im Netz vorzustellen. Wir haben eine Homepage, auf der die Eignungstests für verschiedene Berufe vorgestellt werden", berichtet Anika Hesse von der Hummetal-Schule und natürlich geht sie mit jedem, der es will, seine Bewerbung auf Fehler durch Nur vier so beratene Haupstschüleraus Aerzen schafften es bisher, bis zu einem vorstellungsgespräch vorzudringen, hatten aber gegenüber Mitbewerbern, die einen Realschulabschluss nachweisen konnten, keine Chance, sie bestanden den Eignugnstest nicht.
Bei den Schulen in Hessisch Oldendorf und Bad Münder haben zwei Schüler eine Lehrstelle als Koch und Mechatroniker für 2008. Die machen jetzt ihr berufsbildendes Jahr, berichtet Berufswahlhelfer Rolf Schönlein. In unterschiedlichen AGs bietet Schönlein Bewerbungstraining an, das sei fast schon zu viel.
Positiver hört sich die Berufsorientierung in der Klasse 10d von Udo Quilitz in Aerzen an. Die Schüler werden im Sommer ihren Realschulabschluss oder sogar mit Noten 2 den erweiterten Realschulabschluss in der Tasche haben und wissen dank der Beratung von Anika Hesse genau, was sie dann erwartet: Jan will Kfz-Mechaniker werden und hat sich an der Eugen-Reintjes-Schule für die Fachschule Mechatronik angemeldet. Ljubowa möchte Bankkauffrau werden und wechselt auf die Handelslehranstalt. Jessica wird auf der Elisabeth-Selbert-Schule als Sozialassistentin die Schulbank drücken, bevor sie die Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin in Hannover beginnen kann. Der 15-jährige Sven wird das Berufsgrundschuljahr Metall an der Eugen-Reintjes-Schule absolvieren, er will Industriemechaniker werden. Die Klassenlehrer Udo Quilitz und Regina Köhler berichten von großen Schritten, die ihre Schüler in der Zusammenarbeit mit der Berufswahlhelferin gemacht hätten, die sie als Lehrer nicht leisten könnten. Wichtig ist beiden, dass die Sozialarbeiterin die Schüler ermutigt.

Bei allen Schülern hoher Beratungsbedarf

Denn Beratungsbedarf haben genau die ,,die nicht über Vitamin B eine Lehrstelle ergattern, können oder keine Vorstellung von ihrer weiteren Bildungslaufbahn haben. Schüler die freiwillig Praktika absolvieren, sind nicht ganz so orientierungslos. Wie hoch der Beratungsbedarf ist, zeigt die Unfähigkeit vieler Schüler, sich den Berufsalltag vorzustellen. Auch von ihren Eltern werden sie nicht unterstützt, "bei Hausbesuchen stellen wir fest, dass die Eltern meist nicht die Stärken und Schwächen ihrer Kinder kennen". In Einzelberatungen werden deshalb die Interessen der Schüler ausgelotet und versucht, ihre Vorstellungskraft sowie ein gewisse Berufsphantasie zu wecken. Auf die Lehrstellenbörse im März wollen die Sozialarbeiter ihre Schützlinge aktiv vorbereiten. Kurze Besuche im Berufsinformationszentrum (BIZ)helfen ihnen allerdings kaum weiter, weil das Angebot von 500 Berufen sie überfordert. Bis 2008 soll im Übrigen das Berufsgrundschuljahr abgeschafft werden. Was danach kommt, wissen die Berufswahlbegleiter noch nicht. Gesprochen werde von Berufseinstiegsklassen als Alternative, wobei es sich um eine Verbesserung des Hauptschulabschlusses handeln soll.



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